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Auch einen Beamer zu Hause?

Im englischsprachigen bzw. nordamerikanischen Raum wurde BMW in den 30er und 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts zunächst vor allem wegen seiner Motorräder bekannt. Dominiert wurde der Motorradsport in jener Zeit von der alteingesessenen britischen Marke BSA. Wenn man diese Abkürzung durch Aneinanderreihung der einzelnen englischen Buchstaben ausspricht, wird daraus "Beezer" - unter dieser Bezeichnung erlangten die BSA-Zweiräder Berühmtheit. Als sich schließlich BMW anschickte, BSA den Rang streitig zu machen, nannten die BMW-Fahrer ihre Maschinen dementsprechend "Beamer".

Als dann die Autos von BMW populär wurden, erhielten auch sie bei Insidern diesen Spitznamen. Und noch heute wird ein Pkw dieser Marke umgangssprachlich als "Beamer" bezeichnet.

Traditionalisten machen sogar noch die Unterscheidung zwischen "Beamer" für BMW-Motorräder und "Bimmer" für BMW-Pkw.

Was wir im Deutschen heutzutage in der Regel mit "Beamer" meinen, also das Gerät, das an ein Laptop angeschlossen wird, um unterwegs oder im Freien Videofilme, Präsentationen oder Fußballspiele auf eine Leinwand zu werfen, wird im Englischen als "projector", "video projector" oder "data projector" bezeichnet.

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